Sport und Freizeit

Inline Skating ist nicht Trend, aber wieder „In“

Inliner Test bzw. Inline Skating Ratgeber: Der Trend der 90er Jahre, der nahezu verschwunden war, kehrt langsam auf die Straßen zurück. Der ganz große Boom um den Inline Skating Rollsport ist längst vorbei, doch seit kurzem sehen wir Inliner wieder verstärkt auf dem Asphalt.
Beim Inline Skating verbrennst du deutlich mehr Kalorien als beim Joggen, kräftigst den gesamten Körper und pushst deine Kondition.

Inline SkatingKein Wunder! Der „Schlittschuh des Sommers“ kombiniert Sport und Spaß wie kein anderer. Es ist nicht nur die Freude an der Bewegung, sondern auch der Geschwindigkeitsrausch oder der Balancetanz auf den Rollen.

Einstiegsfreundlich und einfach, dazu noch schnelle Lernerfolge motivieren, längere Strecken zu fahren. In puncto Fettverbrennung kann der Inline Skating Sport locker mit dem Laufsport mithalten und zudem sorgt er noch für starke Beine und Spitzenkondition.

Der entscheidende Vorteil beim Inline Skating ist, dass an Fuß- und Kniegelenken weniger Belastung herrscht!


 

Sport mit Inliner

 

Da du auf dieser Webseite „gelandet“ bist, interessierst du dich vermutlich, etwas mehr über den Sport mit Inliner zu erfahren. Wir haben für dich recherchiert und selbst getestet. Was wir dabei an Informationen und Erlebtem zusammengetragen haben, steht dir zum Nachlesen in den folgenden Kapiteln kostenlos zur Verfügung.

Solltest du dich zum Kauf für Inliner entscheiden, raten wir dir, zu den von uns im Test empfohlenen Modellen und die Kaufkriterien zu beachten. So hast du lange Spaß an deinen neuen „Sportgeräten“. Das sind unsere Themen:


Inhaltsverzeichnis:

  1. Inliner Test / Inline Skates ✔️
  2. Inline Skating Ratgeber / Inliner kaufen ✔️
  3. Was sind Inliner? ✔️
  4. Welche Arten von Inliner gibt es und wozu werden sie eingesetzt? ✔️
  5. Rollerblades oder Inline-Skates. Was passt besser zu dir? ✔️
  6. Equipment und Inline Skates ✔️
  7. Welche Muskeln werden beim Inline Skating beansprucht? ✔️
  8. Guide für Fahranfänger und Wiedereinsteiger ✔️
  9. Skate-Marathon, Speed-Skating ✔️
  10. Kalorienverbrauch und Abnehmen beim Inline Skating? ✔️
  11. Wer macht das Rennen: Rollschuhe oder Inliner? ✔️  
  12. Vor- und Nachteile von Rollschuhen ✔️
  13. Vor- und Nachteile von Inline-Skates ✔️

Inliner Test / Inline Skates


K2 Herren F.i.t. 84 Speed Boa Inliner

Dieser Inline Skate ist für sportliche Männer, die ein vielseitiges Outdoor-Fitnessgerät suchen und die leistungsstarken Möglichkeiten des K2 F I T 84 Speed Boa zu schätzen wissen. Die Aluminiumschiene sorgt für eine direktere Kraftübertragung und dadurch für ein stabiles und agiles Fahren. Das Boa Verschlusssystem passt sich mit einem Dreh perfekt dem Fuß an. Die ILQ-7 Kugellager machen das Skating effizienter. Aufgrund der Vielzahl ausgeklügelter Details erregst du mit diesem Skate überall Aufsehen. Und es ermöglicht dir ein Outdoor-Work-out, das Sport und Spaß miteinander vereint.


K2  F.i.t. 80 Inliner Herren

 

 

Der K2 F. I. T. 80 M ist der Skate für Anfänger, die Leistung und Stil zu einem unschlagbaren Preis suchen. Mit Eigenschaften, wie dem vibrationsdämpfenden Tec Composite Rahmen und dem mega-unterstützenden Stability Plus Cuff bietet der F. I. T. 80 M weit mehr, als du von einem Einsteigermodell erwarten kannst.


K2 Alexis 80 Pro Inliner Damen

Das K2 Speed Lacing System ermöglicht durch einen Zug ein schnelles Festschnüren des Schuhs. Im Jahre 1994 revolutionierte K2 die Skate Industrie mit dem ersten Softboot für Inline Skates. Diese patentierte Technologie gibt Skatern die Präzision eines Hartschalenschuhs in der Konstruktion eines komfortableren Softboots. Durch diese Erfindung wurde der Inline Sport angenehmer. Die neue Softboot-Technologie änderte das Inlineskaten für immer. Die innovative K2 SoftBoot-Technologie ist mittlerweile zu einem Industriestandard geworden und unterscheidet K2 weiterhin von der Konkurrenz. Nach 25 Jahren Herstellung von Premium-Skates ist K2 eine Marke, und hat sich als Branchenführer etabliert. Immer einen Schritt voraus, die K2 Inliner gehören zu den beliebtesten Modellen bei Freizeitsportlern, aber auch im Profibereich.


K2 Marlee Inliner Kinder Mädchen

Der Inline Skate Marlee kann um fünf Schuhgrößen verstellt werden. Dadurch wächst der Skate mit den Füßen deines Kindes mit. Der K2-Softboot bietet eine sehr gute Passform und Komfort sowie eine ebenso gute Stabilität, damit sich dein Kind wohlfühlt. Ein sicheres Gefühl während der Fahrt geben die Rollen mit einem Durchmesser von 70 mm. Verschließbar ist der Inline Skate mit der traditionellen Schnürung einer Ratsche und einem Klettverschluss. Der Stopper als Bremse ist unter dem rechten Schuh montiert. Ein Wechsel auf linken Schuh ist möglich.


K2 Raider Inliner Kinder Jungen

Der Raider Inline Skate kann um fünf Schuhgrößen verstellt werden. Somit wächst der Skate mit den Füßen deines Kindes mit. Der K2-Softboot bietet eine sehr gute Passform und eine gute Stabilität, damit sich dein Kind wohlfühlt. Ein sicheres Gefühl während der Fahrt geben die Rollen mit einem Durchmesser von 70 mm. Verschließbar ist der Inline Skate mit der traditionellen Schnürung einer Ratsche und einem Klettverschluss. Die Bremse ist unter dem rechten Fuß angebracht, kann aber auch auf den linken Fuß gewechselt werden.


HUDORA Inliner Kinder, unisex – Inline-Skates

Mit dem Kinderinliner von HUDORA einmal rund um den See oder zu einem Ausflugsziel skaten, ist zusammen mit der ganzen Familie ein riesengroßer Spaß. Die Bewegung in der freien Natur tut gut. Gleichzeitig werden Motorik und Gleichgewichtsgefühl trainiert. Das Modell Leon für anspruchsvolle Kinder-Skater überzeugt durch schnelle Laufeigenschaften und viel Komfort. Die ABEC 5 Kugellager und superleichte Rollen optimieren den Fahrspaß. Der gepolsterte Innenschuh schmiegt sich perfekt an den Fuß an. Da drückt nichts. Mit der Anzieh-Hilfe und dem Schnellschnürsystem Power Strap und Press Lock Schnalle, lässt sich der Schuh kinderleicht fixieren.


 

 

Ratgeber Inline Skating  / Inliner Test / kaufen

 

 

Was sind Inliner?

 

Inline Skating ist eine Art der Fortbewegung als Verkehrsteilnehmer und eine Sportart, bei der Inline Skates / Inliner (einspurige Rollschuhe) verwendet werden.

Der Sport wird auf glatten Oberflächen wie asphaltierten Wegen, Straßen, Bürgersteigen oder eigenen Plätzen ausgeübt. Unglaublich, aber das Inline Skating ist schon rund 200 Jahre alt. Seine Verbreitung verhinderte allerdings die Konkurrenz der zweispurigen Rollschuhe. Das änderte sich erst Anfang der 1990er Jahre in einer Phase als Trendsportart. Mittlerweile hat sich das Inline Skating fest etabliert.

Die Idee des Inline Skating stammt vom Schlittschuhlaufen. Den ersten Prototyp konstruierte im Jahr 1760 der Belgier Jean-Joseph Merlin. Er gilt als der Erfinder des ersten Rollschuhs. Der Prototyp war ein damaliger Schlittschuh, an den Jean-Joseph Merlin zwei Rollen aus Metall befestigte.

 

Patent auf einen Inlineskate

 

Das erste Patent auf einen Inliner wurde aber erst am 22. April 1823 an Robert John Tyers aus London erteilt. Er konstruierte ebenfalls Schlittschuhe um und bestückte sie mit mehreren hintereinander stehenden Stahlrollen. Die ersten Inliner war geboren.

Wegen der damals noch sehr schlechten Beschaffenheiten der Straßen, Wege und Plätze konnten sich die ersten Inliner nicht durchsetzen und wurden durch die Entwicklung der ersten Rollschuhe im Jahr 863 von dem Amerikaner James Leonard Plimpton verdrängt. Genauso wie wir die Rollschuhe (Roller Skates) heute kennen, hatten sie schon damals vorne und hinten zwei nebeneinander angebrachte Rollenpaare. Diese Anordnung der Rollen bringen noch heute die Vorteile eines sichereren und einfacheren Stands und einer hohen Wendigkeit.

Der echte Durchbruch der Inliner kam erst über hundert Jahre später, im Jahre 1979. In dem Jahr gründete der Eishockey-Spieler Scott Olson seine Firma Rollerblade. Das war die wahre Geburtsstunde der Inline Skates, weil sie seit der Zeit mit Kugellagern und guten Rolleigenschaften ausgestattet wurden.

Im Jahr 1995 wurden in Deutschland die ersten Skate-Lehrer durch die “International Inline Skating Association” aus den USA ausgebildet. Damit waren dem Inline Skating keine Grenzen mehr
gesetzt. Rasant entstanden unterschiedliche Disziplinen im Inline Skating, durch die wiederum
unterschiedliche Inliner entstanden.


 

Welche Arten von Inliner gibt es und wozu werden sie eingesetzt?

 

Jahrzehnte nach den Quad-Skates (Rollschuhe) kamen die Inliner auf den Markt. Daran erfreuen sich bis heute große und kleine rollbegeisterte Freizeitsportler. Durch die steigende Nachfrage haben sich verschiedene Richtungen im Inline-Sport abgezeichnet. Diese unterscheiden sich nach den Ausführungen und Übungen, die damit ausgeführt werden können. Aber auch die einzelnen Bauweisen sind erstaunlich vielseitig.

Im folgenden Kapitel geben wir dir einen kleinen Überblick über die verschiedenen Arten der Inliner, wofür sie geeignet sind und worin ihre speziellen Stärken liegen.

 

Speed-Inline Skates

 

Speedskating hat es in die internationalen Wettkämpfe geschafft und erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Wie die Bezeichnung schon ausdrückt, sind diese Skates für hohe Geschwindigkeiten geeignet. Besondere Merkmale sind zum einem die niedere Schuhschale, die nur zum Knöchel reicht und der fehlende Stopper am hinteren Ende des Schuhs. Das Material ist extra leicht und die Schiene etwas länger als beim gewöhnlichen Modell. Die Rolldurchmesser liegen bei 100 mm. Für Anfänger absolut nicht empfehlenswert.

 

Aggressive-Inliner

 

Tricks und Sprünge stellen mit diesem Modell keine Probleme da. Sie ermöglichen einen wendigeren Fahrstil als alle anderen Modelle. Der bequeme Tragekomfort ist dir auch als Anfänger zu empfehlen. Du kannst mit diesen Alleskönnern neben dem Freestyle-Skating auch andere Freizeitaktivitäten bestreiten, zum Beispiel Inline-Hockey.

Die Rollen haben einen unterschiedlichen Durchmesser. Daraus ergibt sich die hohe Wendigkeit.

 

Free-Inline Skates

 

Wie der Name schon sagt, einfach Freischnauze! Eine Mischung aus allen Formen. Diese Skates eignen sich zum Slalomfahren, für Sprünge und für das Fahren mit hohem Tempo. Der Tragekomfort ist allerdings eingeschränkt. Sie sind nicht ganz so schnell und wendig wie Speed-Skates oder die Aggressive-Skates.

Das macht sie zur perfekten Wahl für Anfänger oder Fortgeschrittene, die bei ihrer Entscheidung noch unsicher sind.

 

Fitness-Inliner

 

Unter dem Begriff „Fitness-Skates“ sind Inliner zu verstehen, die keiner der oben genannten Gruppen zugeordnet werden können. Es handelt sich um gewöhnliche Inliner ohne spezielle Eigenschaften. Sie sind für lange Ausfahrten oder für die Freizeit geeignet.

Der Innenschuh ist zumeist bequem und gut ausgepolstert. So kommt es trotz längerem Tragen nicht zu einem unangenehmen Druck oder zu Reibungsstellen.


 

Rollerblades oder Inline-Skates. Was passt besser zu dir?

 

Die Entscheidung, was besser zu dir passt, liegt im Endeffekt an dir selbst. Bei den Rollerblades und Inlinern gibt es nicht nur vom offensichtlichen Erscheinungsbild her Unterschiede. Es sind auch deutliche Differenzen beim Preis und hinsichtlich Tragekomfort festzustellen.

In den folgenden Absätzen gehen wir auf die Unterscheidungsmerkmale ein:

  • Anordnung der Rollen
  • Position der Stopper
  • Design
  • Leistung
  • Preis
  • Tragekomfort
  • Verschlussart

 

Anordnung der Rollen

 

Allein an der Optik der beiden Skate-Arten fällt als Erstes die Anordnung der Rollen auf. Bei den Inliner befinden sich die Rollen in einer Reihe hintereinander. Rollerblades hingegen haben jeweils zwei Rollen vorne und zwei Rollen hinten, parallel zu einander montiert.

Die unterschiedlichen Rolleneinstellungen haben erhebliche Auswirkung auf die Dynamik und das Fahrverhalten.

Position der Stopper

 

Auch bei der Position des Stoppers gibt es optische Unterschiede. Bei den Rollerblades ist der Stopper an der vorderen Schuhspitze angebracht. Wohin gegen der Stopper beim Inliner hinten an der Ferse angebracht ist.

Dadurch unterscheidet sich auch der Bremsvorgang und ist für Umsteiger ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es gibt auch Ausnahmen, die komplett auf den Stopper verzichten, ein Beispiel dafür sind die Speed-Skates.

Design

 

Der größte Unterschied liegt wohl im Design der beiden Rollschuh-Arten. Während die meisten Inliner schlicht und sportlich gehalten sind, versuchen die Hersteller der altbewährten Rollschuhe kultige Designs zu erstellen, um das Feeling der 80er und 90er Jahre neu aufleben zu lassen. Diese Jahrzehnte gelten als die goldene Ära der Rollschuhe. Vor allem spricht das die jüngere Generation an. Bunte Farbkombinationen und das auffallende Äußere der Schuhe sind ein Pluspunkt. Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen. Beim Roller-Derby sind die Farben schlicht gehalten und die Teilnehmer legen mehr Wert auf die sportliche Komponente. Inline-Fahrer legen größten Wert auf die funktionellen Aspekte.

 

Leistung

 

Inliner setzen durch die schmalen Rollen und deren Anordnung vor allem auf Geschwindigkeit und fokussieren sich auf die sportliche Seite. Dadurch, dass die Rollen hintereinander und nicht nebeneinander angeordnet sind, hast du die Chance, dich effektiver abzustoßen, so ein höheres Tempo aufzubauen und Bodenunebenheiten besser auszugleichen.

Was die Rollerblades an Geschwindigkeit nicht mithalten können, machen sie mit Wendigkeit wieder wett. Und natürlich spielt hier das Design eine Rolle. Bodenunebenheiten verzeihen Quad-Skates nur ungern und beeinträchtigen deine Fahrweise. Die kürzere Distanz zwischen vorderen und hinteren Rollen ermöglicht einen geringeren Kraftaufwand beim Kurvenfahren auf kleineren Flächen.

Mittlerweile existiert aber auch ein Inliner-Modell, das flexibleres Fahren erlaubt.

 

Preis

 

Rollschuhe sind vom Preis her deutlich preisgünstiger als Inliner. Aber überall gibt es Ausnahmen.

Bei den meisten Rollschuhen reden wir von einem Preissegment von 50-100 €. Es ist selten, dass die Quad-Skates über diese Preismarke hinausreichen. Eine Ausnahme gibt es allerdings bei den Sport-Rollschuhen. Beim Rollkunstlauf kann ein Schuh schon mal die 500 € Marke überschreiten. Auch beim Roller-Derby oder Roller-Hockey bewegen wir uns im höheren dreistelligen Bereich.

Inliner sind ab 60 € zu finden. Beim regelmäßigen Ausführen dieses Sports solltest du jedoch in eine etwas teurere Klasse umsteigen. Gute und solide Inline-Skates sind ab ca. 140 € zu haben. Je nach Verarbeitung und Hersteller variieren die Preise über die 200 € Grenze.

 

Tragekomfort

 

Der weichere Außenschuh der Rollerblades sorgt für einen angenehmen Tragekomfort. Er ist deshalb so weich, weil er aus einem Soft- bzw. Semi-Softboot hergestellt wird. Das Material ist vergleichbar mit Kunstleder und erleichtert das An- und Ausziehen enorm.

Die Inliner haben eine härtere Außenschale und sind von daher unbequem. Allerdings wird der Fuß optimal gestützt und kann nicht so leicht wegknicken, wie in einem Rollschuh.

Die solide Außenschale bei den Inliner besteht aus Hartplastik oder einem ähnlichen Material. Beim An- und Ausziehen kann es da ungemütlich werden.

 

Verschlussart

 

Passend zum Retrodesign, sind die Rollschuhe mit dem typischen Schnürverschluss ausgestattet. Inliner verfügen hingegen über Push-Lock-Schnallen. Bei beiden Skate-Arten wird der Schlussmechanismus mit einem oder mehreren Klettverschlüssen ergänzt, was noch besseren Halt garantieren soll.


 

Equipment und Inline Skates

 

Selbstschutz ist das A und O auch beim Inline Skating. Es kommt hierbei auf das richtige Equipment an. Zu aller erst die passenden Inliner für ein sicheres Fahrverhalten. Zum Standard gehören ein Schutzhelm und ein ganzes Set an Schonern. Hierbei sprechen wir von Schonern an Knien, Ellbogen, Handgelenken und für die Übervorsichtigen unter uns, auch ein Genitalschutz! Denn der Sturz auf den Asphalt kann böse enden.

Bei den Profis liegt mittlerweile die Auswahl der richtigen Rollen im Fokus. Bei dem Allroundermodell handelt es sich meist um Rollen zwischen 80-84 mm, bei den Speed-Skates entscheiden sie sich sogar für 100 mm Rollen. Die größeren Rollen gleiten leichter über unwegsames Gelände (z. B. Kopfsteinpflaster, kleinere Kieselsteine oder schlechten Asphalt). Hinterher kommt es vor, dass Profis nur 3 Rollen an einem Skate anbringen anstatt 4 Rollen.

Anfängern raten wir, mit 4 Rollen und einem Durchmesser von 80 – 84 mm zu beginnen. Denn mit der Rollengröße und Rollenanzahl wächst auch die Anforderung an den Körperschwerpunkt und das Balancegefühl.


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Welche Muskeln werden beim Inline Skating beansprucht?

 

Mit geringem Aufwand, die maximale Leistung zu erzielen, das hört sich doch hervorragend an, meint ihr nicht?

Inline Skaten ist ein Powerpaket an Work-out. Die Scherenschritte trainieren den Po und die Beine, ohne das Bindegewebe zu strapazieren und erhöhen die Beinkraft durch Muskelaufbau.

Während des Fahrens sorgen die Abstoßbewegungen für das Training der Muskelgruppen an den Oberschenkelinnenseiten. Sie werden beim Inline Skaten stärker beansprucht als beispielsweise beim Fahrradfahren.

Nicht nur die Region der Beinmuskeln, sondern auch Rumpf, Rücken und Oberkörper sind in voller Tätigkeit beim Fahren der Skates. Denn du musst dich permanent aufrecht halten, um nicht hinzufallen. Die Koordination wird durch den ständigen Balanceakt gefördert.

Positiver Nebeneffekt: Die gleitende Bewegung belastet Fuß- und Kniegelenke kaum, weshalb sich auch Einsteiger jeden Alters die Rollen unter die Füße schnallen können.


 

Guide für Fahranfänger und Wiedereinsteiger

 

Auf die Rollen fertig und los! Ganz egal, ob blutiger Anfänger oder Wiedereinsteiger, hier haben wir für dich ein paar Grundbewegungen und Grundhaltungen aufgelistet, die du drauf haben solltest, um mehr Sicherheit beim Skaten zu gewinnen.

Fünf Beispiele:

  1. Die Grundposition: Diese Haltung fördert das Gleichgewicht und erleichtert das Schwungholen. Dabei ist es wichtig, die Inliner schulterbreit aufzustellen, die Knöchel, Knie und Hüfte zu beugen. Die Schultern nach vorne über die Hüften neigen. Arme und Hände dabei im Sichtfeld behalten.
  2. Erste Gleichgewichtsübungen: Einen der Skater schräg nach vorne vom Körper wegbewegen, sodass sich die Ferse auf der gleichen Höhe der Fußspitze des anderen Inliners befindet. Diese Position halten, nach 5 Sekunden wechseln und die gleiche Bewegung mit dem anderen Bein ausführen. Dabei die entgegengesetzten Arme jeweils mit der gegenüberliegenden Seite nach vorne schwingen. Der andere Arm bewegt sich zeitgleich nach hinten.

 

Balance und Beweglichkeit

 

  1. Verbesserung von Balance und Beweglichkeit: Hierbei den Oberkörper in Position halten und so wenig wie möglich bewegen, schon fast unbewegt lassen. Nun verlagerst du dein Gewicht auf das linke Bein, den rechten Skate hebst du vom Boden ab und bringst ihn in einer Linie hinter den linken Skater, sodass die Zehen direkt an der Ferse anschließen. Bei der Übung geht es darum, diese Position so lange wie möglich auszuhalten, bis es unangenehm wird. Hinterher wechselst du die Beine und versuchst das Gleiche mit dem linken Fuß.
  2. Kraft aufbauen: Grundhaltung einnehmen (Knie beugen). Dabei die Spitzen von beiden Schuhen leicht nach außen zeigen lassen. Ein kleiner Stoß sollte sie auseinanderrollen lassen. Nach diesem Vorgang die Spitzen wieder leicht nach innen bringen. Die Beinstellung wechselt während der Übung, von x-beinig zu o-beinig. Die Skates dabei von den Innenkanten zu den Außenkanten drehen. Mit Hoch- und Tiefbewegungen diese Übung unterstützen und mehrmals wiederholen. Diese sorgen für einen flüssigeren Bewegungsablauf.
  3. Stärkung des Quadrizeps und Verlängerung der Skate-Schritte:  Auf die linke Seite Gewicht bringen und den Körper mit den Händen auf den Knien stabilisieren. Mit ein wenig Druck von der Ferse bewegt sich der rechte Skate so weit wie möglich auf die Seite. Die Räder zeigen dabei leicht nach innen. Danach den Skate zurück an den Körper bringen. Die Übung mit dem linken Bein wiederholen und so eine Fortbewegung erzielen.

Kleiner Tipp: Die Übung kann auch mit Kreisbewegungen im Uhrzeigersinn ausgeübt werden. Es kann eine Weile dauern, bis du dich wirklich sicher auf den Skates fühlst. Geh beim Skaten behutsam vor und suche dir zum Üben einen freien Platz.

 

Fahrtechniken für Fortgeschrittene

 

Nach ein wenig Sicherheit und Übungen, kannst du mit ein paar weiteren Aufgaben deinen Fortschritt erweitern.

  1. Auf einem Rollschuh fahren: Sei es beim geradeaus laufen, beim rückwärtigen Übersetzen oder beim Bremsen, Basis ist immer die Sicherheit auf den Skates. Nur wenn du ohne Gleichgewichtsverlust auf einem Bein fahren kannst, skatest du ökonomisch und dynamisch. Trau dich ruhig – achte jedoch darauf, dass Nase, Knie und Skate auf einer Linie liegen.
  2. Dynamische Grundhaltung: Der Bewegungsablauf ist folgendermaßen: Gleite auf dem rechten Bein, der linke Arm wird gebeugt und sorgt mit einer Bewegung nach vorne für Schwung. Der rechte Arm schwingt dabei gestreckt nach hinten. Der Oberkörper ist in der Hüfte abgeknickt, das Gewicht liegt dabei auf dem Bein, das gleitet. Das Bein, das abstößt, ziehst du nun zum „Gleitbein“ heran und setzt es auf. Nun verlagerst du dein Körpergewicht auf dieses Bein. Danach erfolgt ein kräftiger Abstoß vom vorherigen „Gleitbein“ und die Arme schwingen umgekehrt (wie oben beschrieben).
  3. Kurven fahren: Diese Technik lässt sich ganz einfach mit der Technik eines Bikes vergleichen. Du legst dich in die Kurve und in der Bogenmitte kippst du die Skates ein wenig. Bei engeren Kurven ist es allerdings wichtig, Halt auf den Außenkanten im Kurveninneren der Skates zu erlangen (dazu gehört auch eine Portion Selbstvertrauen).

 

Eine nette Übung bietet hierbei ein Laternenpfahl, an dem du dich abstützen kannst.

 

  1. Bremsen mit dem Heelstop: Die wohl bekannteste Bremstechnik bei den Inlineskates ist der Heelstop. Um zu bremsen, reicht es völlig aus, etwas stärker in die Knie zu gehen. Zieh das Bein, an dem sich der „Stopper“ befindet etwas nach vorne und verlagere das Gewicht auf dieses Bein. Nimm die Fußspitzen nach oben und drücke den Stopper an der Ferse kräftig gegen den Asphalt.
  2. Rückwärts fahren: An sich eine ganz simple Angelegenheit. Die Belastung liegt hierbei auf den vorderen Rollen, von denen du dich abstößt. Der Oberkörper muss dabei aufrecht bleiben. Nicht nach vorne bücken!

 

Skate-Marathon, Speed-Skating

 

Viele Personen zieht es mittlerweile in die Brache des Speed-Skatens. Denn neben dem Inline-Hockey ist das die Disziplin, die am meisten Anhänger hat. Der eigentliche Kick liegt dabei im Temporausch und der Möglichkeit, unbeschadet über die Straßen zu flitzen. Während eines Skate-Marathons erreichen die Fahrer Spitzengeschwindigkeiten von 40 km/h, selbst Hobbyfahrer können einen Schnitt von 25-30 km/h fahren.

Ein Skate-Marathon ist nicht mit einem Laufmarathon zu vergleichen bei dem sich die Teilnehmer über Monate oder gar Jahre vorbereiten. Bei einem Skate-Marathon reicht es, etwa 4 Wochen vorher mit dem Training anzufangen. Die wesentliche Voraussetzung ist das Beherrschen der Skates, sei es mit 4 Rollen oder 5 Rollen.

 

Die besten Inline Skate-Touren in Deutschland

 

Das Flair und die Energie eines Wettkampfes sind nicht jedermanns Sache. Bevorzugst du die etwas entspanntere Tour durch die Natur? Dann haben wir hier für dich drei bekannte Strecken in Deutschland für die besonderen Ausflüge.

Zuerst wäre da die Flaeming-Skate Tour. 100 Kilometer purer Asphalt südlich von Berlin. Glatter Belag, sanfte Hügel, weite Felder, schattige Wälder, KEIN AUTOVERKEHR. Die Inline-Skates einfach mal rollen lassen.

Als Zweites empfehlen wir dir die Bodenseerunde. Uferwege, die sich bis zu 300 Kilometer rund um den Bodensee ziehen, können zu unzähligen Inline-Trips kombiniert werden. Ausgangsorte sind u. a. Kreuzlingen oder Friedrichshafen. Du kannst die Touren nach Belieben gestalten. Sei es allein oder, wenn du dich gerne unter Menschen begibst, kannst du dich den organisierten Touren anschließen.

Als dritte Empfehlung hätten wir Touren durch das Wendland. Es erstrecken sich dort kaum befahrene Straßen am Elbtaulauten und dem Naturpark am Elbufer. Ideal für Inlineskate-Touren (Tourlängen zwischen 20 und 60 Kilometer).

Hier noch ein Insidertipp unter den Skatern: Mit dem sogenannten Tourensucher von Outdooractive findest du Strecken, die sich bei dir in der Nähe befinden. Du hast die Möglichkeit mit der Filterfunktion die Streckenlänge, den Schwierigkeitsgrad, dein Skatelevel und deine Region einzustellen. Also, auf die Rollen, fertig, los!


 

Kalorienverbrauch und Abnehmen beim Inline Skating?

 

Inline-Skaten ist ein äußerst gutes Ausdauertraining. Dabei werden, abhängig von der Intensität, viele Kalorien verbraucht. Aber die Reaktionsfähigkeit ist beim Inline-Skaten ebenfalls gefordert, um Hindernissen auszuweichen. Vorausschauendes Skaten ist wichtig, um weder sich selbst noch andere zu gefährden.

Gerade für die Leute, die keine Fans von Fitnessstudios oder Home Work-out sind, für die ist das Inlineskaten ein tolle Alternative. In einem moderaten Tempo und einer Zeitspanne von ca. einer halben Stunde, purzeln bereits 220 Kalorien. Wobei während des Joggens mit der gleichen zeitlichen Dauer nur 180 Kalorien purzeln. Pro Stunde kommst du dann auf einen Kalorienverbrauch von ca. 450 Kalorien. Na, wenn das nicht zum Sporttreiben anregt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter!

Und das Beste daran: Es macht so viel Spaß, dass du die Anstrengung kaum bemerken wirst.

Du kannst deine Fahrt auf Rollen noch intensivieren, indem du zum Beispiel Intervalle einbaust: Das sind Kombinationen aus Skatebewegungen und Sprints und die lassen dich 800 Kalorien verbrennen. Da sag ich nur, der Fatburn-Turbo ist gezündet!


 

Wer macht das Rennen: Rollschuhe oder Inliner?

 

Eine Frage, die nicht wirklich eindeutig zu beantworten ist. Jede Rollsport-Art bringt ihre Vorzüge mit sich.

Festhalten können wir, dass Inliner tendenziell eher für höhere Geschwindigkeiten und die sportliche Betätigung geschaffen sind. Davon ausgenommen sind jedoch Rollschuhe, die speziell für einen Rollsport, wie zum Beispiel Rollkunstlauf, produziert werden.

Die Hersteller von Rollschuhen legen dagegen mehr Wert auf die nostalgische Note ihrer Produkte. Retro-Designs in ansprechenden Farbvariationen und klassische elegante Designs versetzen echte Rollschuh-Liebhaber in die goldene Ära der Roller-Discos zurück.


 

Vor- und Nachteile von Rollschuhen

 

Vorteile:

+ viele verschiedene Designs erhältlich
+ agilere Fahrweise möglich
+ Verstellbarkeit bei Rollschuhen für Kinder über viele Schuhgrößen
+ hoher Tragekomfort
+ zumeist günstiger in der Anschaffung
+ geringere Maximalgeschwindigkeit kann vor allem für Anfänger ein Pluspunkt sein

Nachteile:

– Schnürverschluss sorgt oft für komplizierteres An- und Ausziehen
– Design geht vor Mobilität (gilt jedoch nicht für spezielle Sport-Rollschuhe)
– niedrige Maximalgeschwindigkeit
– unpassend für Langstreckenfahrten und unebene Untergründe


 

Vor- und Nachteile von Inliner

 

Vorteile:

+ hohe Endgeschwindigkeiten erreichbar
+ für verschiedene Sportarten sind spezielle Modelle erhältlich

+ gute Stabilisierung des Fußes durch die robuste Bauweise des Außenschuhs
+ unkomplizierter Verschluss durch Push-Lock-Schnallen
+ ideal für Langstreckenfahrten

Nachteile:

– bunte und auffallende Designs sind nur schwer zu finden
– eingeschränkter Tragekomfort aufgrund der meist harten Außenschale
– erschwertes Rein- und Rausschlüpfen
– teuer in der Anschaffung (betrifft vor allem High-End-Produkte)
– durch das hohe Tempo ungeeignet für Anfänger und Kinder
– Verstellbarkeit bei Inliner Kinder nur für wenige Schuhgrößen möglich


“Eine große Auswahl an Inlinern findest du hier bei Amazon*”

 

Autor: Nino

Autor: Nino
Guten Tag zusammen, ich bin Nino, das Unikum und der Youngster unter den Herren in der Welt-24.de Familie.

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