Pool Test Ratgeber

Einen Pool kaufen für Zuhause / Welcher ist für dich geeignet?

Den richtigen Pool kaufen! Stelle dir einmal bildlich Folgendes vor: Die Sonne scheint heiß vom Himmel und du stehst schwitzend auf dem Rasen in deinem Garten. Von der Gartenarbeit rinnt dir der Schweiß am ganzen Körper herunter und deine Muskeln schmerzen.

Du brauchst dringend eine Pause und wenn möglich eine Abkühlung. Wie schön wäre es in dem Moment, in den eigenen Pool hineinspringen zu können! Mit einem eigenen Pool holst du dir genau das Badevergnügen und die Erfüllung eines Traumes nach Hause.

 

“Einen eigenen Pool kaufen bereitet nicht nur Kindern Freude.”

 

Erwachsene genießen ein erfrischendes Badevergnügen nach einem stressigen Tag ebenso. Außerdem lieben sie es, sich durch Wassergymnastik oder Schwimmen sportlich zu betätigen.

Die weiteren Vorteile eines eigenen Pools weißt du sicher genauso zu schätzen wie ich und bereits viele andere Poolbesitzer. Anders als in öffentlichen Freibädern genießt du deine Privatsphäre. Du sparst das Eintrittsgeld. Hast keinen Anfahrtsweg und musst keine Öffnungszeiten berücksichtigen.

Du entscheidest ganz allein, ob du Chemikalien zur Poolpflege einsetzen willst, und wenn ja, in welcher Dosierung. Dadurch kannst du unerwünschte Nebenwirkungen vermeiden und auf Unverträglichkeiten reagieren.

POOL RATGEBER - INFOS - BEITRÄGE
Pool Ratgeber

Tipps, Tricks und Infos rund um das Thema “Pool”

 

“Einen Pool kaufen ist heute bezahlbarer Luxus”

 

Es gab Zeiten, da galt ein Pool im Garten als absoluter Luxus und war eher betuchten Mitmenschen vorbehalten. Das hat sich gewandelt und heute ist ein eigener Pool nicht mehr unbedingt ein Luxusartikel. Du kannst bereits zu erschwinglichen Preisen einen Pool kaufen. Einige lassen sich für die saisonale Nutzung flexibel auf- und abbauen. Für den stationären ganzjährigen Einsatz sind andere vorgesehen.

Um den passenden Pool für deine Ansprüche zu finden, habe ich den nachfolgenden Blogartikel geschrieben. Damit erhältst du einen Überblick über die verschiedenen Modelle und was du wissen musst, um dein Projekt Pool kaufen zu beginnen. Viele wissenswerte Informationen werden deinen Kauf danach maßgeblich beeinflussen.

 

 

Häufig gekaufte Pools!

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Pool kaufen! Welcher passt zu dir?

 

War dir bislang eigentlich klar, welche der vielen verschiedene Varianten du beim Pool kaufen berücksichtigen kannst? Nein! Dann stelle dir diese Frage unbedingt vor dem Kauf. Und damit es schneller geht und du auch nichts vergisst, habe ich für dich alles Wissenswerte zusammengetragen und hier niedergeschrieben. Also, auf geht’s!

Ich beginne mit einer Übersicht zu folgenden Gesichtspunkten:

Eingebauter oder freistehender Pool? Die Wahl hängt von deinem Grundstück ab, von deinen finanziellen Möglichkeiten und vom persönlichen Geschmack.

Filteranlage, und wenn ja, welche? Eine Filteranlage brauchst du nur bei einem großen Pool, bei dem mehrmalige Wasserwechsel zu teuer sind. Für Aufstellbecken reichen günstige Kartuschen-Filteranlagen. Für große Einbau-Pools kommen nur Sand-Filteranlagen infrage.

Die Größe ist von der Nutzung abhängig. Kleine und runde Becken eignen sich ausschließlich zum Entspannen und Abkühlen. In langgestreckten und ovalen Poolbecken kannst du auch einige Züge schwimmen.

 

“Die Form hat Einfluss auf die Optik und das Bade-Erlebnis!”

 

Das Material beeinflusst den Installationsaufwand und die Lebensdauer! Kunststoffbecken lassen sich einfach und schnell aufbauen. Stahlbecken dagegen brauchen mehr Aufbauzeit und sind nur aufwendig aufzustellen.

Zubehör für mehr Wasserqualität, Komfort und Funktionsumfang? Pflegemittel und Abdeckplane für sauberes Wasser. Eine Heizung zum Baden an kühlen Tagen. Eine Gegenstromanlage zum Schwimmen in kleinen Becken.

Nachfolgend gehe ich nun auf die einzelnen Überlegungen näher ein.

Einen Pool kaufen

Eingebauten oder freistehenden Pool kaufen?

 

Es gibt zwei Typen von Pools für den Garten, die sich in der Art ihres Aufbaues grundlegend unterscheiden. Zum einen handelt es sich um saisonale Modelle zum flexiblen Auf- und Abbau. Zum anderen sind sie für den festen langfristen Einsatz gedacht.

Aufstellpools sind dann ideal, wenn du deinen Pool mal hier und mal da flexibel hinstellen möchtest. Auf- und Abbau gehen schnell von der Hand und die Pools sind relativ kostengünstig.

Einbau-Pools sind dann optimal, wenn dein Pool über eine längere Zeit am selben Ort stehen soll. Mit der Installation sind Baumaßnahmen verbunden, die zusätzliche Kosten verursachen.


 

Einen Pool kaufen mit Filteranlage?

 

Im Gegensatz zur chemischen Wasserreinigung, die Bakterien und Keime vorbeugen soll, filtert die physische Reinigung Schwebeteilchen aus dem Wasser.

Wer einen Pool kauft, muss sich also zwangsläufig im Hinblick auf die Wasserqualität mit der Filtrierung beschäftigen.

Aufgrund der Funktionsweise unterscheiden sich Filteranlagen in Kartuschenfilter und Sandfilter.

Kartuschenfilter eignen sich am besten für kleine und Aufstellpools. Sandfilter hingegen arbeiten effizienter und werden deshalb bei größeren und Einbaupools bevorzugt eingesetzt.

Sie funktionieren folgendermaßen: In einem Kartuschenfilter fängt sich der Schmutz im Wasser in einer Kartusche. Diese spülst du mit einem Wasserschlauch aus oder ersetzt sie durch eine neue Kartusche. Kartuschenfilter sind preiswerter, aber auch nicht so wirksam wie Sandfilter.

Für kleine Pools reichen sie allemal aus. Beliebt sind sie auch für den Einsatz in Quick-Up-Pools*. Bei einem Sandfilter wird das Poolwasser durch ein mit Sand aufgefülltes Behältnis gedrückt.

Schmutzpartikel aus dem Wasser verbleiben während dieses Vorgangs im Sand.  Das gefilterte Wasser läuft wieder zurück in den Pool. Sandfilter müssen einmal pro Woche von den Schmutzpartikeln gesäubert werden.

Dabei drückt die Anlage Wasser in entgegengesetzter Richtung durch den Sandfilter. Das Schmutzwasser läuft beispielsweise in einen Abwasserkanal. Sandfilter arbeiten sehr effizient und sollten immer bei Einbau-Pools verwendet werden.

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Die Größe eines Pools ist von der Nutzung abhängig

 

Aufstellpools und Einbau-Pools kannst du entsprechend der geplanten Nutzung natürlich in unterschiedlichen Größen kaufen. Bedenke bei deinem Wunsch, einen Pool zu kaufen, die Größe der Stellfläche und eventuell nachbarschaftsrechtliche Vorschriften, etwa den Abstand zum Nachbargrundstück. Dazu kommt die Überlegung, wer und wofür soll der Pool genutzt werden. Ein Planschbecken für deine Kinder benötigt weniger Platz als ein Poolbecken, um Bahnen zu schwimmen. Im Übrigen steigen mit zunehmender Größe die Anschaffungs- und Betriebskosten für Wasser und Reinigungsmittel.


 

Hier noch ein paar Informationen bezüglich Länge, Breite und Höhe.

 

Länge: Möchtest du den Pool nur zum Hineinlegen und Abkühlen nutzen, reichen 2 m aus. Stellst du dir allerdings vor, darin schwimmen zu wollen, muss er mindestens sechs bis acht Meter lang sein. Denn ein Erwachsener legt pro Schwimmzug etwa 2 m zurück.

Breite: Zum Entspannen oder Planschen reicht eine Breite von einem Meter. Soll eine Person bequem Bahnen schwimmen können, braucht der Pool eine Breite von etwa zweimeterfünfzig. Bei zwei Personen ungefähr dreieinhalb bis vier Meter.

Höhe: Hier musst du zwischen Bauhöhe und Wassertiefe unterscheiden. Die Bauhöhe ist die Höhe der Pool-Wand. Sie besagt, wie hoch der Pool auf dem Boden steht oder wie tief er im Boden versenkt wird. Für die Nutzung des Pools ist die Wassertiefe entscheidend. Kleinkindern reichen schon 20 cm Wassertiefe. Ab 80 cm Tiefe ist schwimmen möglich. Die ideale Wassertiefe liegt aber bei 130 cm.

 

Die Form hat Einfluss auf das Bade-Erlebnis

 

Die Form eines Pools beeinflusst sowohl die Optik und das Bade-Erlebnis als auch den Aufstellungsort. Rechteckige und ovale Poolbecken kommen der Form des menschlichen Körpers am nächsten. Deshalb haben die meisten Pools eine Grundfläche im Verhältnis von 2:1. Zum Beispiel 4 x 2 m, 6 x 3 m oder 8 x 4 m Länge x Breite.

Als gute Lösung in Bezug auf Preis und Nutzung hat sich eine Poolgröße von 8 m x 4 m x 1,3 m (Länge x Breite x Tiefe) erwiesen. Diese Pools bieten auch ohne viel Wasser ausreichend Platz zum Schwimmen.

 

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Folgende Poolformen werden am häufigsten angeboten:

 

Runde Pools findest du häufig bei Planschbecken*, Stahlwandpool und Quick-Up-Pools. Doch auch etliche freistehende Aufstell-Pools und Einbau-Modelle aus Stahl oder Holz haben einen kreisförmigen Grundriss. Die runde Form hat den Vorteil großer Stabilität. Schwimmen ist aber in einem runden Poolbecken kaum möglich. Am geeignetsten ist ein Rundbecken zum Entspannen.

Oval ist die gängigste Form versenkter Einbau-Pools. Aufstellbecken in oval haben an den Seiten Stützen, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten. Die ovale Form macht je nach Beckenlänge ein Schwimmen von Bahnen möglich.

Quadratische Formen sind recht selten und am ehesten bei Frame-Pools oder Planschbecken zu finden. Das Schwimmen von Bahnen ist nicht möglich.

Rechteckige Modelle sind bei Aufstell- und Einbau-Pools beliebt, da sie das Schwimmen bei geringem Beckenvolumen ermöglichen. In einem rechteckigen Planschbecken kannst du dich nur hineinlegen und die Beine ausstrecken.

Achteckige Formen sind öfters bei holzvertäfelten Poolbecken vertreten. Es gibt in dieser Form kompakte und auch langgezogene Pools zum Schwimmen.

Achtförmig ist der Grundriss, wenn ein Poolbecken aus zwei zusammengefügten Kreisen besteht, die an eine acht erinnern. Diese Modelle bieten ähnlich viel Platz wie ein ovales Becken, aber mit mehr Vorteil in der Statik. Sie müssen nicht zusätzlich an den Seiten abgestützt werden. Diesen Grundriss gibt es daher häufig bei freistehenden Einbau-Pools.


 

Das Material beeinflusst den Installationsaufwand und die Lebensdauer!

 

Die Materialien eines Pools sind entscheidend für Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit, den Preis und den Aufbau. Verwendung finden Materialien wie Beton, Kunststoff, Holz und Metall.

Beton: Pools mit Betonbecken kannst du nicht fertig kaufen. Insofern ist es von Vorteil, dass du seine Form abhängig von der Situation vor Ort frei wählen kannst. Allerdings muss die gewünschte Form als Einzelanfertigung von einer Fachfirma ausgebaggert und anschließend mit Beton ausgegossen werden. Danach ist jede Art von Innenverkleidung möglich, ob Mosaik, Fliesen oder PVC. Reine Pools aus Beton sind außerordentlich langlebig aber auch recht teuer.

Kunststoff: Pools aus Kunststoff werden in verschiedenen Farben und Formen angeboten. Mehrere unterschiedliche Kunststoffe kommen zum Einsatz, die alle zum kleinen Preis zu haben sind. Gemeinsam sind ihnen eine hohe Isolierfähigkeit und Formbarkeit. Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Von Nachteil ist die begrenzte Lebenszeit von Kunststoff. Die Sonneneinstrahlung macht das Material mit der Zeit porös und äußere Einwirkungen können es beschädigen.

 

“Optisches Highlight im Garten / Der Holzpool”

 

Holz: Für freistehende oder teilversenkte Einbau-Pools wird oftmals Holz verwendet. Bei ihnen steckst du vorgesägte Bretter ineinander und verschraubst sie im Anschluss. Den Holzrahmen verkleidest du mit Vlies und PVC-Folie. Für diese Modelle ist ein absolut ebener Boden wichtig. Am besten ist eine Betonplatte. Langlebiger, aber teurer als die genannten Modelle sind Stahlwand-Pools mit einer Holzverkleidung.

Lackierte Holzmodelle bietet der Handel nicht an. Trotzdem ist es ratsam, aufgrund der guten Schutzwirkung nachträglich eine Lackierung aufzutragen. Der Lack bildet eine deckende Schutzschicht auf der Oberfläche. Prüfe deinen Holz-Pool* regelmäßig auf Beschädigungen und bessere diese eventuell durch einen punktuellen Schutzauftrag aus. Alle zwei bis vier Jahre braucht das Holz einen komplett neuen Anstrich.

 

 

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Häufige gestellte Fragen (FAQ)

 

Die nachfolgenden Fragen beruhen auf dem Informationsbedarf anderer Interessenten, die einen Pool kaufen wollten. Deshalb bekommst du in meinem FAQ-Bereich Antworten zu wichtigen Themenbereichen wie:

 

Was ist beim Bau eines Pools zu beachten?

Du musst die baulichen und rechtlichen Bedingungen an deinem Wohnort berücksichtigen, bevor du mit dem Bau eines Pools auf deinem Grundstück beginnen kannst.

Bauliche Bedingungen:

Um keine neuen Leitungen verlegen zu müssen sollten sich Strom- und Wasserleitungen in der Nähe befinden.

Insbesondere für Aufstell- und freistehende Einbau-Pools muss der Untergrund eben sein. Schon ein Gefälle von mehr als 1 % kann die Statik schwächen und zu Deformationen führen.

Die Bodenbeschaffenheit muss für den geplanten Pool geeignet sein. Ein zu hoher Grundwasserspiegel macht einen Einbau-Pool unmöglich. Ebenso felsiger Untergrund.

Lege den Standort des Pools in den Südosten deines Grundstücks, dann hat er ganztätig Sonne und das Wasser heizt sich bestmöglich von allein auf.

Baue deinen Einbau-Pool in keine Senke, damit er bei Regen nicht mit verunreinigtem Wasser vollläuft.

 Rechtliche Bedingungen:

Hole eine Baugenehmigung ein. Sie ist in den meisten Bundesländern ab 50 m3 manchmal ab 100 m3 Pflicht. Dort erfährst du auch, ob noch weiter Vorschriften zu beachten sind.

Berücksichtige den in deiner Kommune vorgeschriebenen Abstand zur Nachbargrenze.

Lass dir bei mehreren Grundstücksbesitzern oder Mietparteien eine Einverständniserklärung für den Bau des Pools geben, übrigens auch für Aufstell-Pools.

Hast du keine Baugenehmigung für deinen Pool eingeholt, kann das Bauamt den Abriss von dir verlangen.

Wie befülle ich einen Pool am wirkungsvollsten?

Du kannst das Poolbecken mit einem Wasserschlauch aus dem Trinkwassernetz befüllen. Das dauert jedoch. Eine Alternative ist, beim Wasserwerk ein Standrohr auszuleihen. Das schließt du an einen Hydranten auf der Straße an. Die Befüllung geht schneller und kostet weniger, da die Abwassergebühr entfällt.

Wie entleere ich einen Pool?

Die meisten Pools haben ein Ablassventil.

Das öffnest du einfach. Ist das nicht vorhanden, wende bei Aufstell-Pools und freistehenden Einbau-Pools folgenden Trick an: Fülle einen etwa 2 – 4 m langen Wasserschlauch vollständig mit Wasser. Positioniere ein Ende im Poolbecken, das andere außerhalb. Liegt das äußere Ende tiefer als das Innere, läuft das Wasser durch den Schlauch ab.

Wie beheize ich einen Pool?

Das Poolwasser beheizt du mithilfe der Poolheizung, die am Pumpenkreislauf der Filteranlage angeschlossen ist. Weitere Arten von Pool-Heizungen sind Durchlauferhitzer, Wärmepumpen oder Solar-Heizungen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Eine preisgünstige Alternative ist auch die Solar-Plane.

Sie hat eine Seite mit Noppen, in denen sich kleine Luftkammern befinden. Die legst du auf das Wasser. Die Noppen erwärmen sich in der Sonne und geben diese an das Wasser ab. Das ist unkompliziert, jedoch weniger wirkungsvoll als gängige Heizsysteme.

Wie mache ich einen Pool kindersicher?

Für Kinder, die nicht schwimmen können, ist besonders der Einbau-Pool eine Gefahrenquelle, denn hier muss nicht einmal eine Pool-Wand überwunden werden, um ins Wasser zu kommen.

Folgende Maßnahmen können Leben retten: 

Ist die Pool-Abdeckung robust genug, schützt sie nicht nur vor Verschmutzung, sondern trägt auch ein Kind und verhindert das Einsinken oder das Abrutschen zwischen Beckenrand und Abdeckung. Ziehe die Pool-Abdeckung bei Nichtgebrauch des Pools immer über das Wasser!

Es gibt Pool-Alarm-Geräte, die bei Bewegung im Wasser Alarm auslösen. Einige schwimmen auf dem Wasser, andere befestigst du am Beckenrand. Die Geräte alarmieren allerdings erst, wenn das Kind ins Wasser gefallen ist. Du musst demnach immer in Hörweite sein und sofort reagieren.

Verschließbare Pool-Überdachungen verhindern, dass Kinder ins Wasser fallen können.

Ein Zaun rund um den Badebereich ist effizient, wenn vielleicht auch optisch etwas störend. Spezielle Pool-Zäune aus Modulen mit Standfüßen stellst du einfach auf und steckst sie fest zusammen.

Übrigens, auf deinem Privatgrundstück hast du als Eigentümer eine Verkehrssicherungspflicht und haftest, wenn jemand zu Schaden kommt. Sie gilt auch für den Pool.

Welcher Wert ist der ideale ph-Wert

Der pH-Wert gibt Aufschluss darüber, wie basisch oder sauer das Poolwasser ist. Die beiden Extremwerte liegen bei 0 für sauer und bei 14 für basisch. Das ideale Pool-Wasser hat einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4. In diesem Bereich wirken die Pflegemittel am effektivsten.

Am einfachsten misst du den ph-Wert mit einem elektronischen Messgerät, das du ins Wasser hältst. Oder du löst eine Test-Tablette in etwas Poolwasser auf. Die Tablette verfärbt das Wasser nach dem enthaltenen pH-Wert. Du vergleichst die Farbe des Wassers mit einer Farbskala und hast den pH-Wert.

Wie reinige ich meinen Pool am besten?

Insbesondere Einbau- und größere Aufstell-Pools musst du regelmäßig reinigen, weil bei ihnen das Wasser selten gewechselt wird. Durch häufigere Grundreinigungen benötigst du weniger chemische Pflegemittel für permanent sauberes Wasser. Ansonsten sorgt fast immer eine separate Filteranlage für die Reinhaltung des Wassers.

Zusätzlich kannst du folgende Maßnahmen treffen: 

Schöpfe grobe Verunreinigungen mit einem Kescher von der Wasseroberfläche ab.

Reinige den Poolboden und die Poolwände mit einem Pool-Sauger oder Pool-Roboter.

Halte den pH-Wert im Wasser immer zwischen 7,0 und 7,4.

Desinfiziere das Wasser mit Chlor oder Brom, damit sich ab 20 ° keine Keime bilden können.

Gib vorbeugend ein spezielles Algizid ins Wasser, um Algenbildung zu verhindern.

Bekämpfe mit Flockungsmittel kleine Schwebeteile, damit sie Klumpen bilden und im Filter hängen bleiben.

Reinige deine Filteranlage immer wieder, entleere stets den Skimmer-Korb, rückspüle den Sandfilter, wechsele den Kartuschenfilter in festen Intervallen. Während der Badesaison reinige deinen Pool mindestens einmal wöchentlich, spätestens aber bei nachlassender Pumpenleistung.

Wie gehe ich gegen verschmutztes Pool-Wasser vor?

Das kommt auf den Einzelfall an und ist von der Farbe und Beschaffenheit des Wassers abhängig.

Trübes Wasser: kann von Schwebstoffen oder Algen kommen. Stimmen pH-Wert und Chlorgehalt, verwende ein Flockungsmittel. Davon schließen sich die kleinen Schwebstoffe zu größeren zusammen und bleiben in der Filteranlage hängen. Ist das nicht der Grund, setze ein Algenbekämpfungsmittel ein.

Grünes Wasser: ist ein sicheres Zeichen für Algenbefall. Setze ein Mittel zur Algenbekämpfung ein.

Braunes Wasser: bedeutet einen erhöhten Eisengehalt. Dieser stammt oft aus alten Rohren. An der Wasseroberfläche reagiert das Eisen mit dem Sauerstoff der Luft und oxidiert. Verwende dagegen Vitamin C. Das hat eine stark antioxidative Wirkung und verhindert die Braunfärbung des im Wasser enthaltenen Eisens. Braune Ablagerungen im Pool-Becken beseitigst du mit speziellen chemischen Eisen-Entfernern.

 

“Prüfe den pH-Wert”

 

Schaumiges Wasser: kommt meistens von falschem oder zu viel Algizid. Selten von einem zu hohen pH-Wert. Prüfe den pH-Wert. Ist der in Ordnung, nimm ein anderes Algenbekämpfungsmittel.

Kalkablagerungen im Becken: stammen von zu kalkhaltigem Wasser im Pool-Becken. Gib dagegen einen Härte-Stabilisator ins Wasser. Bereits vorhandene Kalkränder löst du durch ein vorübergehendes Absenken des pH-Wertes auf 4,0.

Was mache ich gegen einen zu hohen Chlorgehalt im Wasser?

Unangenehmer Chlorgeruch ist ein Anzeichen für einen zu hohen Chlorgehalt im Wasser. Der ideale Chlorgehalt liegt zwischen 1 mg/l und 3 mg/l. Ist der Chlorgehalt nur unwesentlich zu hoch, gib kein weiteres Chlor hinzu. Die Sonne löst das Problem durch seine UV-Strahlung. Bei stark erhöhtem Chlorgehalt gib einen chemischen Chlor-Neutralisator ins Wasser.

Was sind Multitabs und wie und wann benutze ich sie?

Multitabs sind Tabletten mit einer Zusammensetzung aus Wirkstoffen wie Chlor, einem Flockungsmittel und einem pH-Stabilisator. Manchmal beinhalten sie auch ein Algizid.

Multitabs benutzt du zur unkomplizierten Grundreinigung des Pool-Wassers. Miss dennoch regelmäßig den pH-Wert und den Chlorgehalt. Denn die einzelnen Bestandteile der Multitabs lassen sich nicht getrennt voneinander dosieren.

Achtung! Chlor im Pool-Wasser kann bei Babys Asthma auslösen.

Wie funktioniert die Reinigung des Pool-Wassers mit Brom?

Brom ist eine Alternative zu Chlor. Es ist haut- und augenschonend und desinfiziert verlässlich auch außerhalb des richtigen pH-Wertes. Brom riecht weniger stark und ist perfekt für Pools im Innenbereich. Die Tabletten lösen sich nur langsam auf. Du gibst sie deshalb in eine integrierte Dosierschleuse des Filterkreislaufs.

Eine weitere schonende Alternative zu Chlor ist Aktivsauerstoff. Hier erreichst du die desinfizierende Wirkung durch Oxidation. Leider wirkt Aktivsauerstoff nicht bei einer Wassertemperatur über 25 °C.

Kann ich ein Planschbecken selbst reparieren?

Ein Loch im Planschbecken lässt sich normal mit einem Reparatur-Set schnell beheben.

So funktioniert die Reparatur:

Pumpe das Planschbecken komplett mit Luft auf.

Tauche die Luftkammer in ein großes mit Wasser gefülltes Behältnis wie die Badewanne. Wo Luftblasen aufsteigen, ist das Loch. Ist das Planschbecken zu groß für die Badewanne, reibe es komplett mit Geschirrspülmittel ein. Da wo sich Bläschen bilden, ist das Loch.

Säubere die defekte Stelle und trockne sie.

Trage den Kleber aus dem Reparatur-Set dünn auf die beschädigte Stelle auf.

Drücke den Flicken fest auf die mit Kleber bestrichenen Stelle.

Lass den Kleber 24 – 48 Stunden im Freien trocknen.

Brauche ich Salztabletten für den Pool?

Salztabletten sind normales Natriumchlorid (NaCl) zur Wasserdesinfektion. Zu ihrem Einsatz brauchst du eine Salzelektrolyse-Anlage. Die spaltet das Natriumchlorid in seine Bestandteile Natrium und Chlor. Das Chlor macht Keime unschädlich. Im Laufe der Zeit verbinden sich beide Bestandteile wieder zu Salz und der Kreislauf beginnt von vorne.

Die Salzwasser-Elektrolyse ist umweltfreundlich und weniger gesundheitsschädlich als eine Desinfektion mit Chlor. Da sie als Kreislauf weitestgehend selbstständig funktioniert, musst du dich kaum darum kümmern.

Pools mit Salzwasser-Elektrolyse findest du unter der Bezeichnung Salzwasser-Pools.

Wie sinnvoll ist es, einen Pool extra zu versichern?

Zum Beispiel durch Wetterkapriolen kann ein Pool im Garten Beschädigungen erleiden. Deshalb lohnt sich ein Versicherungsschutz besonders für teure Einbau-Pools über die Wohngebäude-Versicherung. Diesen Schutz musst du aber zusätzlich in deinen Versicherungsvertrag aufnehmen.

Die mobilen Aufstellpools hingegen sind über die Hausratversicherung abgesichert, sofern dein Versicherungsvertrag eine Außenversicherung einschließt.

Wie oft sollte ich das Poolwasser wechseln?

Eine generelle Aussage für alle Pools ist nicht möglich, da der Wasserwechsel von Faktoren wie der Poolgröße, dem Pooltyp und den klimatischen Bedingungen abhängt. Auch chemische Mittel und Filteranlagen verzögern die Verschmutzung und reduzieren den Wasserwechsel.

Einen ungefähren Anhaltspunkt kann ich dir aber mit der folgenden Aufstellung geben:

Kleines Planschnecken                                                                                                 täglich

Großes Planschbecken                                                                                                 alle drei bis vier Tage

Quick-up-Pool und Frame-Pool ohne Filteranlage                                               alle drei bis vier Tage

Quick-up-Pool und Frame-Pool mit Filteranlage                                                  ein- bis zweimal pro Jahr

Einbau-Pools                                                                                                                 ein- bis zweimal pro Jahr

Grundsätzlich gilt: Schmutziges Wasser umgehend erneuern.

Wie kann ich schmutziges Poolwasser korrekt entsorgen?

Poolwasser ohne Chemikalien kannst du über die Kanalisation entsorgen, damit deine Blumen gießen oder es im Boden versickern lassen.

Poolwasser, das Chlor, Flockungsmittel oder Algenbekämpfungsmittel enthält, ist anders zu entsorgen. Bei einem Chlorgehalt unter 0,1 mg/l und einem pH-Wert von 7,0 darfst du das Wasser noch in deinem Garten versickern lassen. Bei einem höherem Chlorgehalt brauchst du eine Erlaubnis vom zuständigen Abwasser-Zweckverband, um das Pool-Wasser in die Kanalisation einzuleiten. Im Einzelfall musst du es abgepumpt zur Kläranlage bringen.

Entsorge Pool-Wasser, das Chemikalien enthält, NIEMALS in ein fließendes Gewässer. Es kann das dort bestehende Ökosysteme schädigen.

Wie mache ich einen Pool winterfest?

Aufstell-Pools baust du vor Beginn der kalten Jahreszeit einfach ab. Einbau-Pools schützt du vor dem Winter, indem du das Wasser nicht abpumpst, denn es schützt das Becken und die Pool-Folie.

So machst du den Pool winterfest:

Reinige das Pool-Becken wie immer.

Senke den pH-Wert ab auf 7,0 – 7,2.

Senke den Chlorwert ab auf 0,5 mg/l.

Gib ein Winterpflegemittel ins Wasser und lass dabei die Filteranlage laufen, damit es sich im Wasser verteilt.

Lass so viel Wasser ab, bis die Wasseroberfläche etwa 10 cm unterhalb der Skimmer-Öffnung liegt.

Entleere die Filteranlage vom Wasser und sicher die Öffnungen mit passenden Verschluss-Stopfen, damit gefrierendes Wasser nicht die Rohrleitungen schädigt.

Lege Eisdruckpolster ins Wasser. Die Kunststoffkissen schwimmen auf der Wasseroberfläche. Sie nehmen den sich ausdehnenden Druck von gefrierendem Wasser auf, werden zusammenpresst und verhindern eine Belastung des gesamten Drucks auf den Beckenrand.

Entferne alle Bauteile, die nicht winterfest sind und lagere sie frostsicher. Dazu gehören beispielsweise Leiter, Heizung, Filter und Gegenstromanlage.

Decke das Wasser mit einer Plane ab.


 

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